| Genmaisanbau nun doch in Dresden – Fehler im Standortregister aufgedeckt |
| Monday, 3. March 2008 | |
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In Dresden-Weixdorf sind knapp 57 ha genveränderter Mais zur Aussaat angemeldet. Obwohl die Anwohner Sturm laufen, entwickelt sich der Großraum Moritzburg-Radeburg-Tauscha weiter zum Experimentierfeld für Gentechanbauer.
Die Einträge im Standortregister bilden die Grundlage für Imker und Landwirte – und die gesamte Bevölkerung – sich über den Anbau zu informieren, fehlerhafte Einträge sind systembedingt, da das BVL in der Regel nicht deren Richtigkeit prüft. Die Grüne Liga stellt aktuell Karten mit den Flurstücken im Internet unter www.grueneliga-dresden.de ein! Hintergrund: Der Anbau von MON 810 wurde von den Regierungen Frankreichs, Österreichs und Ungarns aufgrund ungeklärter ökologischer Risiken verboten. Das Insektengift wird ständig und in allen Pflanzenteilen ausgesetzt. Der Anbau wird serienmäßig nicht vom Monitoring (Umweltbeobachtung) auf Umweltwirkungen begleitet, das befürchtete Gefahren zeitnah bemerken könnte.
* Quelle: Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz, via www.standortregister.de, Stand: 03.März 2008, 12:00 Uhr
Die Pressemitteilung hier zum Herunterladen. |