| Unser Projekt "Aufpreisvermarktung" |
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| Thursday, 2. August 2007 | |
Download Vertrag AufpreisvermarktungErntesaison 2012:Dieses Jahr brachten nur 4 Familien Äpfel zu unseren Sammelstellen. Dafür war das Endergebnis mit 25,5 Tonnen durchaus beachtenswert.Mit Hilfe von ca. 30 ehrenamtlichen Helfern konnten wir zusätzlich auf unseren eigenen Streuobstwiesen 1 Tonne Birnen und 7 Tonnen Äpfel ernten. Die gesamte Erntemenge wurde wie bereits im vergangenen Jahr in der Kelterei Schöne in Hellerau zu gesundem Bio-Streuobstsaft verarbeitet.Die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen unrentabel? Nicht mehr im Raum Dresden!Eine gute Idee: Obsterzeuger im Raum Dresden verpflichten sich, nur Obst, welches von Streuobstwiesen stammt, anzuliefern, bei denen sie keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- oder Düngemittel einsetzen. Dafür bekommen die Erzeuger einen Aufpreis gegenüber konventionellem Obst. 15 Euro erhalten die Landwirte pro Doppelzentner anstelle der üblichen 5 bis 10 Euro. Die Bewirtschaftung der Streuobstwiesen wird dadurch als Nebenerwerb wieder rentabel. Hiesige Keltereien verarbeiten das Obst zu naturtrübem Streuobstsaft, der schließlich in und um Dresden zu einem erhöhten Preis verkauft wird. Heute existieren bundesweit etwa 100 funktionierende Streuobst - Aufpreisvermarktungsinitiativen. Die Schwerpunkte liegen in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz. Im Osten Deutschlands gibt es nur vereinzelt Initiativen wie die Projektgruppe Streuobst in Grimma von der BUND-Kreigruppe Muldental, unter Leitung von Wolfram Kunze. November 2009: -Regionale Kreisläufe - Zeichen setzen für regionale Produkte- Am 16. November führte das Europe Direct Ostsachsen mit seinem Partner, dem Mai 2009: -Regionalvermarktung in Hessen, Thüringen und Bayern- Einige dieser bundesweiten Regionalinitiativen haben wir uns Ende Mai 2009, unter Leitung des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL) vor Ort angeschaut. Zunächst fuhren wir nach Thüringen, in das Rundlingsdorf Tiefengruben und sahen eine beispielhafte Kooperation zwischen Obstbauverein, Erzeugergemeinschaft und Landschaftspflegeverband. Im hessischen Rhönschaf-Hotel „Krone“, in Ehrenberg-Seiferts wurden wir mit hiesigen Apfelköstlichkeiten verwöhnt und haben gestaunt über Jürgen Krenzer und seinen Ideenreichtum rund um das Rhöner Streuobst. Ebenfalls sehr engagiert betreut Alex Vorbeck mit seiner Kollegin das "Schlaraffenburger" Streuobstprojekt in der Region um Aschaffenburg. Besonders begeistert waren wir von einer kreativen Regionalinitiative in der Region Hesselberg (Franken). Der Beginn des Projektes war die Gründung der Vermarktungsgesellschaft allfra GmbH und der Marke Hesselberger. Durch das System der Aufpreisvermarktung besteht die Möglichkeit viele weitere Streuobstwiesen im Raum Dresden durch die erneute Nutzung zu erhalten. Die Idee wurde ab der Erntesaison 2007 in die Tat umgesetzt. *Zu welchen Bedingungen Sie, als Streuobsterzeuger, teilnehmen können, erfahren Sie auf der nächsten Seite* Was muß der Streuobsterzeuger tun? Der Streuobsterzeuger muss gewillt sein seine Streuobstflächen nach Gäa – Richtlinien zertifizieren zu lassen und diese Regelungen einzuhalten. Damit verpflichtet er sich zum Erhalt seiner Wiesen und das heißt zur fachgerechten Pflege seiner Jung- und Altbäume, zur Neu- und Nachpflanzung mit ausschließlich standortgerechten Hochstammsorten und zum Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel sowie zu einer naturverträglichen Grünlandnutzung. Die Bedingungen werden vertraglich festgelegt und regelmäßig um ein weiteres Jahr verlängert. Den Vertrag kann man sich hier anschschauen und runterladen.
Was tut der Verein Grüne Liga Dresden e.V.?
Wer Interesse hat, (s)eine Streuobstwiese im Raum Dresden mit Hilfe eines finanziellen Anreizes zu erhalten und mehr zu den Teilnahmebedingungen wissen möchte, sollte Kontakt zum Streuobstprojekt Dresden aufnehmen (Ansprechpartner: Dorit Reppe oder Andreas Wegener):
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