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Erneuerbar statt atomar! Baden-Württemberg sagt: Ade, EnBW! Drucken E-Mail
Friday, 4. February 2011
Wir können alles. Außer Erneuerbare? Baden-Württembergs Regierung setzt auf Atomstrom. Nachdem sich Frankreichs Atomstromproduzent EDF aus dem Ländle und seinem Versorger EnBW zurückgezogen hat, weil er die Zukunftsaussichten für Atomstrom in Deutschland negativ einschätzt, verstaatlicht Ministerpräsident Mappus den Konzern kurzerhand. Bis zu 6 Milliarden Steuergelder werden eingesetzt, damit die von CDU und FDP beschlossene Laufzeitverlängerung für die Atommeiler bis zur letzten Kilowattstunde ausgeschöpft werden kann. EnBW ist der Energieversorger mit dem höchsten Atomstromanteil im Energiemix.

Unterzeichnen Sie den Appell an die Landesregierung von Baden-Württemberg!

Diese und künftige Landesregierungen in Baden-Württemberg rufen wir auf, die Beteiligung an EnBW zu nutzen, um den Atomausstieg zu beginnen und eine dezentrale Energieversorgung auf der Basis von Sonne, Wind, Wasser und Biomasse zu fördern. Das schafft Arbeitsplätze mit Zukunft und sollte auch den EnBW-Aufsichtsräten von Verdi als Arbeitnehmervertretern den Einstieg in den Umstieg erleichtern.

Nach Konzernangaben stammten 2009 mehr als 57% der von EnBW erzeugten Energie aus Atommeilern. Kohle und Gas brachten weiter 32%. Erneuerbare? Die mageren 11% stammen in erster Linie aus alten Wasserkraftwerken. Baden-Württemberg gerät bei den erneuerbaren Energien immer mehr zum Schlusslicht, eine Folge der Staatsintervention. Denn schon lange wird EnBW vor allem von der Politik gesteuert. Wenn die CDU den EnBW-Deal des Ministerpräsidenten Mappus kommentiert, lautet das so: „Die EnBW soll nicht zum Spielball der Politik werden, erst recht nicht von Ideologen.”. Das klingt nach „Haltet den Dieb!” und soll wohl auch schon mal für einen möglichen Wechsel vorsorgen.

 

Tatsächlich gibt es eine Wechselstimmung im Land. 6 Millionen Kunden von EnBW müssen sich nicht zu Gefangenen der Atomideologie von Mappus und Gönner machen lassen. Wer der schärfsten Atomlobby entgegen treten will, hat dazu drei einfache Möglichkeiten:

1. sich engagieren und mitmachen bei der Menschenkette gegen die Atompolitik zwischen Neckarwestheim und Stuttgart am 12.03.2011,

2. mit dem Stimmzettel am 27. März Atompolitikern eine Absage erteilen,

3. sofort den Stromanbieter wechseln und selbst schon mal aussteigen und umsteigen zu Erneuerbaren. Ade, EnBW!

 

Diese und künftige Landesregierungen in Baden-Württemberg rufen wir auf, die Beteiligung an EnBW zu nutzen, um den Atomausstieg zu beginnen und eine dezentrale Energieversorgung auf der Basis von Sonne, Wind, Wasser und Biomasse zu fördern. Das schafft Arbeitsplätze mit Zukunft und sollte auch den  EnBW-Aufsichtsräten von Verdi als Arbeitnehmervertretern den Einstieg in den Umstieg erleichtern.
 
 
mehr Infos gibt es hier.  
 
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